Den Eukalyptus (Eucalyptus), auch Blaugummibaum genannt, findet man überwiegend in Australien und der Osthälfte Indonesiens. Wegen seiner Schnellwüchsigkeit und guten Holzqualität wird der Eukalyptus inzwischen aber auch in Südeuropa und Südafrika angebaut.

Der Eukalyptus dient zum einen der Gewinnung ätherischer Öle aber auch der Holzgewinnung. Darüber hinaus ist der Eukalyptus die Futterpflanze des Koala und einiger anderer Beuteltiere. Die Eukalyptusblätter werden gerne bei Erkältungskrankheiten und Asthma in Form von Inhalation eingesetzt. Sie helfen auch nachweislich bei Erkältungen, die die oberen Luftwege betreffen, deshalb empfiehlt es sich, bei Husten, Heiserkeit und Halsschmerzen Eukalyptustee zu trinken.

Dafür nimmt man 3 Teelöffel Eukalyptusblätter, die man mit 250ml kochendem Wasser übergießt und abgedeckt 15 Minuten ziehen lässt. Danach abseihen und schlückchenweise trinken.

Aufgrund ihrer durchblutungsfördernden Wirkung werden Eukalyptusblätter zudem auch bei rheumatischen Beschwerden als Einreibung und Badezusatz genutzt.

Die Eukalyptusblätter werden auch gerne als Räucherkraut verwendet. Als Räucherung verströmen die Eukalyptusplätter einen feinen frischen Duft. Er ist belebend und öffnet Blockaden. Sein Duft lädt ein, wieder frei zu atmen und schwere Gedanken loszulassen.

Eine Räucherung erhöht die Konzentration und befreit den Geist von allem Negativen. Durch den Einsatz der Eukalyptusblätter werden seelische Kräfte aktiviert und positive Energien freigesetzt.

Schon in der Vergangenheit wurden Räume nach schwerer Krankeit, Seuchen und Todesfällen durch eine Räucherung mit Eukalyptusblättern intensiv gereinigt. Auch heute noch, in unserer moderen Zeit, werden sie zur spirituellen Reinigung gerne verwendet.